Annalen der Physik

Barth, Leipzig, 1808, Seite 393

Verkohlung und Erleuchtung im Großen mit Thermolampen-Öfen

Bericht Mollerat 1808

Seite 393 Bericht über eine Abhandlung der Herren Mollerat, von der Verkohlung des Holzes in geschlossenen Gefässen, und den verschiedenen Produkten, die dabei gewonnen werden von den Herren Fourcroy, Berthollet und Vauquelin, Berichterstatter.

Seite 402 : Verkohlung und Erleuchtung im Großen mit Thermolampen-Öfen geschrieben von Hugo, Altgrafen Saim zu Reifenscheid, kaiserl.-königl. Kämmerer

  • Über die Arbeit von Vinzler(Winzler) in Znaym (Znaim), der auf den Gütern von Karl Saim in Raiz und Blansko (in der Nähe von Brünn) eine Anlage gebaut hat, die 80 Klafter Holz fasst und 1807 in Betrieb genommen wurde.

Seite 404 : Aus der National-Zeitung der Deutschen vom 18. Februar 1808

  • Herr Werner aus Leipzig hat in der Tuchmanufaktior der Herren Harrer in Züllichau eine Thermolampe installiert. Damit werden die 12 Arbeitssäle beheizt, was 1000 Taler pro Jahr spart. Die gewonnene Holzkohle hat den selben Wert, wie das Holz.

Seite 406 : Einige Nachrichten aus England

  • Bei der Anlage von Murdoch im Lyzeum bildet sich Kondensat (Monthly Mag. 1805, Seite 428)
  • Reise des Licenciaten Nemnich durch England. Erwähnt den Spekulanten Winsor. Argand’sche Lampen, Es wird Steinkohle verwendet, die einen unerträglichen Geruch verbreitet. Ladenbesitzer in London, Manchester und Birmingham setzen Gasbeleuchtung ein. In Glasgow ein Stadtgespräch. Murdoch soll Gaslampen vor 15 Jahren in Soho bei Birmingham angewandt haben.
  • Ein Correspondent von Nichelsons (Journal of natural physiol. 1800)   berichtet über die Vorgeschichte: Lord Dundonald 1784 vorgeführt, Murdoch in Cornwall 1792 und dann Birmingham (Soho) 1798, aber immer mit Steinkohle. Winsor kann somit keine Priorität beanspruchen und damit sein Patent ungültig. Diskussion dazu.
  • Die Brauerei Golden-Lane hat 11 Gaslichter aufgestellt, die heller brennen als Petroleum. Die Wärme wird als Prozesswärme in der Brauerei genutzt. Winsor nennt es Pfuscherei

Hinweis in einer Fußnote auf eine Kattunfabrik in Kettenhof. (Annalen der Physik, XII, Seite 51

 

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