Stockholm startet das Biokohle-Projekt

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Im September 2015 war der Start des Biokohle-Projekts in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. In einer Pressemitteilung vom 2. September werden die Hintergründe und die Ziele erläutert

Biokol skapar ett effektivt kretslopp

Das Projekt läuft über drei Jahre. Die Einwohner sind während der gesamten Laufzeit des Projekts eingeladen, sich einzubringen. Eine Website der städtischen Wasserbetriebe informiert laufend über den aktuellen Stand:

stockholmvatten.se/biokol

Fotos können bei Instagram angesehen werden:

instagy.com/tag/biokol

und auch die sozialen Medien (Facebook) werden genutzt.

Als erstes wird eine Machbarkeitsstudie zur Herstellung von Biokohle erstellt.

Für den Vorschlag, städtischen Grünabfall für die Herstellung von Biokohle zu nutzen, hatte Stockholm ein Preisgeld von 1 Mio $ von der Bloomberg-Stiftung erhalten. Im Mayors Challenge 2014 hatte sich die schwedische Hauptstadt mit dieser Idee gegen 155 andere Städte durchgesetzt. Die Kurzbeschreibung faßt die wichtigsten Argumente zusammen:

Stockholm, like many global cities, is confronting the effects of climate change. Stockholm will create a citywide program that activates citizens as front-line change agents to curb this escalating problem. Together, the city and its residents will produce biochar, an organic substance that increases tree growth, sequesters carbon, and purifies storm water runoff. Citizens will bring their green waste to locations across the city for conversion to biochar and, ultimately, redistribution.

Ein Faltblatt, das in schwedisch und englisch verfügbar ist, erklärt in einer Grafik die Grundzüge des Projekts:

Stockholm Schema

Download PDF:

1 Kommentar zu Stockholm startet das Biokohle-Projekt

  1. Ronal Larson // 14. Januar 2016 um 20:55 // Antworten

    Congratulations to Stockholm for being the first city to establish a municipal biochar program. I look forward to following this program. I’ll bet your citzens will save money on reduced waste disposal, lower cost district heating, irrigation and fertilization – and for increased soil productivity – as well as feeling good about removing atmospheric CO2.

    Ron

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