Asterix und die Holzkohle

Im deutschen Asterix Archiv gibt es auch einen Eintrag zu Kohle, weil diese in dem Band »Asterix und der Arvernerschild« vorkommt. Möglicherweise die einzige Erwähnung von Holzkohle bei Asterix überhaupt. Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft widmet der Kohle in der Antike (Griechen, Römer) einen längeren Abschnitt.

Im Band sind die stattlichen Holzkohlevorräte zu sehen, mit denen Handel getrieben wird. Die meiste Kohle haftet an den römischen Legionären, die die Holzkohle durchwühlen müssen.

Es heisst im Asterix Archiv :

Beliebte Handelsware im Arvernerland und speziell in Gergovia – XI/16. Die Kohle spielt in „Asterix und der Arvernerschild“ eine ganz besondere Rolle, da es neben Wein zum Standardwarenangebot von Alkoholix und vielen anderen Arvernern ist. Da die Kohlenkeller beliebte Verstecke für gesuchte Gallier sind, machen sich bis auf Gaius Faulus die römischen Legionäre bei der Suche mehr als nur schmutzig.

Kohle ist ein schwarzes oder bräunlich-schwarzes, festes Sedimentgestein, das durch Carbonisierung von Pflanzenresten (Inkohlung) entstand und zu mehr als 50 Prozent des Gewichtes und mehr als 70 Prozent des Volumens aus Kohlenstoff besteht. Da die Kohlegewinnung durch fossile Brennstoffe zur Zeit von Asterix und Obelix noch unbekannt war, handelt es sich bei der Handelsware in diesem Album wohl eher um Holzkohle – also trockenes Holz, dessen flüchtigen Bestandteile durch Hitze verbrannt sind.

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