Verkohlen des Holzes mittelst erhitzten Wasserdampfs

Titel: Violette, über Verkohlen des Holzes mittelst erhitzten Wasserdampfs.
Autor: Violette,
Fundstelle: 1848, Band 110, Nr. XXXIX. (S. 189–211)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj110/ar110039

Dinglers Polytechnisches Journal

Violett war Leiter der Munitionsfabrik von St. Omer. In dieser Funktion beschäftigte er sich mit der Erzeugung von Holzkohle für die Herstellung von Pulver.

Die Poudrerie nationale d’Esquerdes war 1682 von Ludwig XIV gegründet worden und wurde 1940 geschlossen. Das Gelände mit einigen historischen Gebäuden ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Violette hat Holz mit überhitzten Wasserdampf bis 500 °C bei ungefähr Atmosphärendruck behandelt und empfiehlt das auch anstelle des Dampfkochtopfs von Papin zum Kochen. Für die Kohlequalität, die für Pulver benötigt wird (rote Kohle) genügen 200 °C.

Auf die Idee wurde er durch die Civilingenieure Thomas und Laurent gebracht, die Knochenkohle (Aktivkohle), die Zuckerfabriken zum Entfärben verwendet wird, durch überhitzten Wasserdampf regeneriert  hatten.

Er ist davon überzeugt, daß man auch Essigsäure damit gewinnen könnte.

XXXIX. Ueber die Anwendung des erhitzten Wasserdampfs zur Bereitung der Kohle für Pulverfabriken und zu verschiedenen industriellen Zwecken; von Hrn. Violette.21

Aus den Annales de Chimie et de Physique, Jun. 1848, S. 475.

Mit Abbildungen auf Tab. IV.

Violette

Fundstellen im Polytechnischen Journal

 

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