Holzverkohlung

UIllmanns Enzyklopädie der Chemischen Technik 1930

In den Ausgaben von 1913 und 1930 sind Texte, Fotos, Grafiken und Tabellen nahezu identisch. Aktualisiert wurden im wesentlichen nur die Literatur und die Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung. Dazu gekommen sind in der Ausgabe von 1930 der Abschnitt über Wagenöfen und Hinweise auf einzelne Erfindungen und Patente.


Holzverkohlung nennt man die trockene Destillation des Holzes. Sie liefert als wichtigste flüchtige Produkte den Holzessig, welchen man in Essigsäure, als Calciumsalz isoliert, und Holzgeist zerlegt, Holzteer undTeeröle, unter Umständen auch Terpentinöl, während als nichtflüchtiger Rückstand Holzkohle hinterbleibt. War diese früher das Hauptprodukt des Prozesses, von dem er seinen Namen erhalten hat, so haben in der Jetztzeit die Destillate eine ganz überragende Bedeutung erhalten.

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